Bundesliga Nord: DM-Fahrer stehen fest

Geschrieben von  //  15. Juli 2014  //  Frauen  //  Kommentare deaktiviert für Bundesliga Nord: DM-Fahrer stehen fest


Bundesliga Frauen-Nord: Ahlhorn und Schneverdingen Kopf an Kopf

In der Faustball-Bundesliga Nord sind die Würfel über die DM-Teilnehmer bereits gefallen. Lediglich die Rangfolge ist noch nicht endgültig geklärt. Der MTSV Selsingen wird wohl als Norddritter zur DM in Schweinfurt fahren, wer jedoch den direkten Halbfinalplatz ergattert, wird erst am nächsten Wochenende in Berlin im Spiel zwischen Ahlhorn und Schneverdingen entschieden. Beide Teams liegen gleichauf, sodass der Gewinner den lukrativen Platz einnehmen wird. Das Hinspiel zwischen den beiden Top-Teams endete mit einem glatten 3:0-Jahn-Sieg, der nun nach dem überzeugenden Spieltag in Düsseldorf auch als Favorit in die letzten beiden Spiele geht.

Ohne Satzverlust beendet der TV Jahn Schneverdingen den vorletzten Spieltag der Saison und wahrt damit die Chance auf die Staffelmeisterschaft. Für die deutliche Niederlage der Hinrunde, als man ohne Schlagfrau Cindy Ristel auflaufen musste, konnte sich die Mannschaft von Trainerin Christine Seitz beim MTSV Selsingen nachhaltig revanchieren. Völlig chancenlos blieb der Bronze-Sieger der Halle, den der Deutsche Meister mit 3:0 (11:5; 11:2; 11:3) Grenzen aufzeigte. Das Spiel gegen die TG Düsseldorf war für Schneverdingen ein Selbstläufer. Mit 11:1, 11:3 und 11:5 ging auch dieses Spiel an den Favoriten. Ebenso leichtes Spiel hatte Selsingen gegen die Rheinländerinnen. Auch diese Begegnung endete mit 3:0 (11:5; 11:4; 11:4).

In einem hart umkämpften Spiel zwischen dem VfK Berlin und dem MTV Hammah konnte sich letztendlich der Gastgeber aus Berlin im fünften Satz zum 3:2 Erfolg durchsetzen (11:8; 6:11; 11:4; 4:11; 11:6). Auch gegen den SV Moslesfehn hatte Hammah das Nachsehen. Zwar erwischte das Team von Trainer Wilm Engelke einen guten Start, der die 1:0-Satzführung brachte, doch waren es die Moslesfehnerinnen, die die folgenden Sätze gewannen (8:11; 11:8; 11:5; 11:8). Damit besteht für Hammah noch immer die Gefahr, den Weg zurück in die zweite Liga antreten zu müssen. Die Frage nach den Absteigern bleibt bis zum letzten Spieltag spannend, wenngleich Hammah dabei die besten Karten für den Ligaerhalt in den Händen hat. Nach einem Sieg über den VfK Berlin erkämpfte sich der SV Moslesfehn Platz vier der Tabelle zurück. Gegen die Mannschaft aus der Hauptstadt musste man den dritten Satz abgeben, doch dann machte Moslesfehn den Sieg im folgenden, vierten Satz perfekt (11:6; 11:5; 8:11; 11:7).

Bericht: Sandra Wortmann/Faustball-Magazin

Bild: Rouven Schönwandt

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