Österreich: Arnreit im Halbfinale
Geschrieben von Jürgen // 14. Februar 2012 // International // Kommentare deaktiviert
Arnreit fix im Hallenfinale!
In der 4. Runde der Frauen Faustball Hallenbundesliga konnte Union Raiffeisen DIALOG Telekom Arnreit auch die Spiele gegen die unmittelbaren Konkurrenten um den Meistertitel gewinnen und steht somit schon fix im Finale am Samstag, den 25.2.2012 in Freistadt.
Union Raiffeisen DIALOG Telekom Arnreit konnte in der letzten Runde des Grunddurchganges durch zwei Siege über FSC Wels 08 und Remeco Reichel SSB TV Neusiedl die Führung verteidigen und sich somit für das Endsiel in Freistadt qualifizieren. Gegner von Arnreit im Finale wird der Sieger des Halbfinales zwischen Wels und Neusiedl sein.
Gestern mussten die Arnreiter Girls die Reise nach Mistelbach ohne Trainer antreten, diese weren selbst in der 2. OÖ Landesliga im Einsatz. Das Coaching übernahm daher die Nationalteam Abwehrtrainerin Karoline Prechtl, die nicht nur die Arnreiter Spielerinnen bestens kennt sondern auch in Neusiedl über viele Jahre zur „Faustballfamilie“ gehört.
Das erste Spiel in Mistelbach gegen FSC Wels 08 lief ganz nach den Vorstellungen von Arnreit, mit 11:6, 11:2 und 11.6 waren die Messestädterinnen schnell geschlagen.
Im zweiten Spiel gegen die Gastgeberinnen wehte aber dann ein völlig anderer Wind. Musste Neusiedl zuvor noch gegen Wels eine 0:3 Niederlage einstecken, so wurde den Weinviertlerinnen gegen Arnreit offenbar bewußt, dass ihnen noch ein Satzsieg für die Qualifikation für das Final 3 fehlte.
So agierte Neusiedl plötzlich wie verwandelt und war Arnreit über weite Strecken ebenbürtig. In der Verlängerung des zweiten Satzes gelang Neusiedl dann auch der ersehnte Satzsieg, der sie zur Finalrunde führt. Zu weiteren Satzgewinnen reichte es für Neusiedl dann aber nicht mehr, Arnreit siegte mi 3:1 Sätzen. Damit stehen die Mühlviertlerinnen erneut im Finale der Frauen Faustball Bundeslig in zwei Wochen.
Sorgen vor dem Finale bereitet den Arnreiter Trainerstab die Schulter von Magdalena Lindorfer. Sie hatte zuletzt öfters Schmerzen, diese hielten sich jedoch in Grenzen. Im gestrigen zweiten Spiel gegen Neusiedl wurden die Schmerzen von Lindorfer allerdings immer größer so dass sie sich etwas zurück nehmen musste und Viktoria Neumüller vermehrt Service und Rückschlag übernehmen musste.
„Erst im vierten Satz spürte ich fast keine Schmerzen mehr in der Schulter“ gab „Maggy“ nach den Spielen zu und berichtete, dass sie bereits im zweiten Satz schon an der Grenze angelangt war, wo sie aufgeben wollte. So gilt es die nächsten Wochen bis zum Final 3 die offenbar beleidigte Schulter von Magdalena Lindorfer wieder zu kurieren.
Bericht: Norbert Gahleitner








