TV Jahn im Norden weiter Spitze
Im Norden harter Kampf um die dritte DM-Fahrkarte
Beim gastgebenden TSV Bayer Leverkusen hatte der Tabellenführer TV Jahn Schneverdingen nach der Winterpause leichtes Spiel. Obwohl man für den Rest der Saison auf Hauptangreiferin Laura Marofke verzichten muss, zeigte man keinerlei Schwächen gegen die Rheinländerinnen und die Gäste aus Schwerin. Zwei glatte Siege erspielte das Team, auch wenn man Jugendnationalspielerin Theresa Schröder im Angriff nicht zur Verfügung hatte.
Im Abstiegskampf erkämpfte der Gastgeber zwei wichtige Punkte, nachdem man den ESV Schwerin mit 3:1 dominierte und sich damit einen kleinen Vorsprung auf die Abstiegsplätze verschaffen konnte. Für Schwerin wird der Klassenerhalt nun zur großen Hürde, ist aber rechnerisch durchaus im Bereich des Möglichen.
Wie auch der TV Jahn hatte der neue und alte Vize-Europacup Sieger vom Ahlhorner SV leichtes Spiel. Während man gegen den TV Westfalia Hamm nahezu keine Gegenwehr erfuhr, geriet man gegen den Gastgeber vom MTSV Selsingen jedoch gleich zweimal in Bedrängnis. Am Ende setzte sich aber stets die Routine des Erfolgsteams durch, sodass beide Spiele mit 3:0 an Ahlhorn gingen.
Zu einer nervenaufreibenden Partie entwickelte sich, ähnlich wie im Hinspiel, die Begegnung zwischen Hamm und Selsingen. Zwar konnte Hamm dank einer höheren Eigenfehlerquote der Gastgeber den ersten Satz für sich verbuchen, jedoch waren es in den folgenden Sätzen vor allem die Westfälinnen, die die Eigenfehler nicht zu reduzieren wussten. Selsingen erhöhte vor allem im dritten Satz den Druck auf die Gegner, sodass man den anfänglichen Rückstand in eine 2:1-Satzführung umkehren konnte. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang es dem DM-Aspiranten allerdings, das Blatt noch einmal zu wenden und die Sätze vier und fünf für sich zu entscheiden, obwohl Selsingen vor allem im letzten Durchgang mehrfach die Führung übernehmen konnte (2:3). Damit rückt die Qualifikation zur Endrunde in Calw für Hamm einen Stück näher. Selsingen befindet sich auf dem sechsten Tabellenplatz und wird mit dem Abstieg voraussichtlich nicht viel zu tun haben.
Der USC Bochum empfing den SV Moslesfehn und VfK Berlin, durfte aber nicht mehr als einen Satzgewinn für sich verbuchen. Gegen Moslesfehn konnte man zwar über weite Phasen des Spieles mithalten, musste den Gästen jedoch drei Mal den Vortritt lassen (0:3).
Ein packendes Duell lieferten sich das Team aus der Hauptstadt und dem Oldenburger Umland. Zwar ging der VfK mit 1:0 in Führung, jedoch wurden die beiden folgenden Sätze in der Verlängerung zugunsten der Moslesfehnerinnen entschieden. Sehenswerte Spielzüge brachten Berlin im vierten Satz den Ausgleich, ehe im letzten Durchgang der SV Moslesfehn das erfolgreichere Team war.
In der letzten Begegnung des Tages steckte dem VfK das kräftezehrende Spiel zwar noch in den Knochen, jedoch ließ man sich nicht mehr als einen Satz nehmen. Obwohl Bochum den Gegner ein ums andere Mal in die Bredouille brachte, behielt das Team von Trainer Christian Lee den kühleren Kopf und siegte mit 3:1. Zwar liegt man weiterhin mit zwei Punkten hinter dem dritten DM-Platz, jedoch stehen noch alle Chancen offen, die erstmalige Qualifikation aus eigener Kraft zu schaffen. Am kommenden Wochenende trifft man, neben dem TV Jahn Schneverdinen, auf die direkte Konkurrenz aus Hamm und kann dort die verlorenen Punkte zurückholen.
Bericht Sandra Wortmann








