DFBL fällt Urteil
Bundesliga: TV Jahn kommt mit einem blauen Auge davon; Zwangsabstieg abgewendet
Das Schiedsgericht der Deutschen Faustballliga hat in dem Verfahren gegen den TV Jahn Schneverdingen ein Urteil gesprochen, mit dem der TV Jahn letztlich gut leben kann. Der drohende Zwangsabstieg wurde nicht ausgesprochen, sondern an dessen Stelle dem TV Jahn eine empfindliche Geldstrafe aufgebrummt. Hinzukommen in der Feldsaison 2012 zwei Spiele „Sperre“ für Janina von der Lieth, die allerdings am geringsten verantwortlich für das Geschehen ist. Die Geldstrafe wurde auf die Hälfte des an sich zu fordernden Betrages herabgesetzt, da die beteiligten DFBL-Vertreter (Schiedsrichter) nicht ganz unschuldig an dem späten Erkennen der Unregelmäßigkeiten gewesen sind.
Erst bei der deutschen Meisterschaft war von der dortigen Spielleitung festgestellt worden, dass die Spielberechtigung der Schneverdinger Abwehrspielerin für die Feldsaison im Spielerpass nicht eingetragen war. Somit hatte sie die gesamte Saison unerlaubt für den TV Jahn gespielt. Sie hatte zwar die Spielberechtigung für die Halle, die Antragstellung bei der Passstelle für die Feldsaison war jedoch unterblieben. Die fehlende Spielberechtigung hätte bereits beim ersten Feld-Spieltag auffallen müssen, was natürlich kein gutes Licht auf alle eingesetzten DFBL-Vertreter während der Saison wirft. Ganz abgesehen von der Mitschuld der DFBL an diesem Verstoß, bleibt am TV Jahn die Hauptschuld hängen. Er hat für ordnungsgemäße Pässe zu sorgen und darf nur Spielerinnen einsetzen, die einen entsprechend gültigen Pass besitzen. Insofern hat man noch Glück, dass ein Zwangsabstieg nicht ausgesprochen wurde.








