Saison-Highlight beim TV Vaihingen

Geschrieben von  //  15. September 2011  //  Frauen, Highlights, Männer  //  Kommentare deaktiviert

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DM-Endrunde: Kann Ahlhorn den Titel verteidigen?

Nach vierjähriger Abstinenz ist der TV Jahn Schneverdingen endlich wieder bei einer Deutschen Feld-Faustball-Meisterschaft vertreten und hat damit eigentlich schon sein Saisonziel erreicht. Um mehr zu erreichen, muss der Norddritte die Qualifikation gegen den Südzweiten FSV Hirschfelde gewinnen, was eine nicht leichte, aber lösbare  Aufgabe sein dürfte. Coach Jens Bulhöfer äußerte sich hinsichtlich der Aussichten seiner Mannschaft nur zaghaft optimistisch: „Wir treten die Fahrt nach Vaihingen/Enz recht positiv gestimmt an, denn wir können nur gewinnen. Nach den letzten – zum Teil schwachen Spielen in Schülp und Ahlhorn – werden wir uns bei der DM ganz anders präsentieren.“  Erklärter Favorit ist der Titelverteidiger Ahlhorn, der Gegner im Halbfinale sein würde, sollte der TV Jahn die Qualifikation überstehen. Neben Schneverdingen, Ahlhorn und Hirschfelde kommen die weiteren Teilnehmer aus Moslesfehn (2. Nord), Karlsdorf (3. Süd) und Dennach (1. Süd).  Drei niedersächsische Vereine nehmen es also mit der breitgefächerten Süd-Bundesliga auf.

Der TV Jahn hofft, die Qualifikation gegen irschfelde

Hirschfelde zu überstehen, um dann im Halbfinale Ahlhorn ein Bein zu stellen. Dazu Jens Bulhöfer: „Wenn alles glattläuft, ist sogar gegen Ahlhorn was drin. Ahlhorn liegt uns einfach. Wir halten jedoch erst einmal den Ball flach.“  Und das sollte man auch, da Hirschfelde eine unbekannte Größe ist, obwohl das Team aus dem Länderdreieck zu Polen und Tschechien schon zum fünften Mal an einer DM teilnimmt und zudem mit Linda Scholze eine Nationalspielerin in seinen Reihen hat.  Die Schneverdinger vertrauen auf den altbewährten Kader, verstärken sich aber mit den U-18-Nationalspielerinnen Kristin Eggert und Theresa Schröder.  Die Berücksichtigung der Nachwuchstalente im Kader ist die eigentliche Überraschung im TV Jahn-Team.

Ein Blick auf die beteiligten Mannschaften gibt der Teamcheck der Deutschen Faustballliga.

Bei den Männern ist der Titelverteidiger TSV Pfungstadt das Maß aller Dinge. Der jungen Mannschaft wird allgemein zugetraut, dass sie auch dieses Mal wieder ganz oben steht. Interessant dürfte dabei werden, ob die Nordvertreter Brettorf, Berlin und Ahlhorn ein Wörtchen mitreden können. Der Nordmeister Brettorf könnte mit neuer Mannschaft durchaus vorne mitreden.

 

Teamcheck Ahlhorner SV (Frauen: Norderster)

Mit dem Ahlhorner SV nimmt nicht nur der amtierende Deutsche Meister an der Finalrunde teil, sondern auch die einzig ungeschlagene Mannschaft der ersten Bundesliga.

Bereits im Vorjahr gelang dies dem Team um Erfolgstrainerin Edda Meiners und am Ende gelang auch der Titelgewinn in Delmenhorst. Deshalb steht für die Mannschaft auch fest, dass man sich mit keinem geringerem Erfolg zufrieden geben will.
Trotzdem erhofft man sich durch die direkte Qualifikation für das Halbfinale keine Nachteile gegenüber dem Team zu haben, das dann bereits ein erfolgreiches Spiel hinter sich gebracht hat. Als gejagte Mannschaft lastet ein großer Druck auf den Spielerinnen, die keinen ihrer potenziellen Gegner unterschätzen und wissen, dass die Tagesform entscheiden sein kann.
Halbfinalgegner wird entweder der FSV Hirschfelde oder der altbekannte TV Jahn Schneverdingen sein. „Erstmals starten wir mit einer Jugendspielerin aus unseren Reihen in der Startformation“, erläutert Kaptein Janna Meiners den Unterschied zum Vorjahr.
Die Mischung aus jung und alt hat bereits in der Saison für neuen Wind gesorgt, sodass man auch in Vaihingen am Ende als Sieger dastehen möchte: „Dafür müssen wir punktgenau spielen und als Team funktionieren. Eine Deutsche Meisterschaft stellt für uns jedes Mal eine neue Herausforderung dar;“ so Meiners.
Für Angreiferin Marie-Therese Warnick, die nur an den Wochenenden mit ihrer Mannschaft trainieren konnte, ist diese Meisterschaft ein Heimspiel. Obwohl der Ahlhorner SV eine weite Reise antreten muss, dürften sich damit einige zusätzliche Anhänger finden lassen, die dem Titelverteidiger als sechsten Mann den Rücken stärken.

 

Teamcheck SV Moslesfehn (Frauen: Nordzweiter)

Der SV Moslesfehn konnte sich auch in diesem Jahr als Zweiter der Bundesliga Nord für die Endrunde qualifizieren.

Nachdem man drei Spiele im Laufe der Saison verloren geben musste, davon beide Partien gegen den ewigen Ahlhorner Konkurrenten, setzt sich das Team von Frank Kannegießer zunächst das Erreichen des Halbfinals als Ziel, um am Sonntag den Sprung auf das Treppchen zu schaffen.

„Dieses Ziel zu erreichen ist natürlich eine schwere Aufgabe. Bei der DM haben alle Mannschaften große Ziele und auch die nötige Spielstärke“, lautet die Einschätzung des Trainers.
Großen Respekt hat man dabei vor allem vor dem Ahlhorner SV, dem man jedoch frühestens im Finale begegnen kann. Nicht weniger Respekt zeugt man dem TSV Dennach, der die Hürde zum Finale darstellen könnte.
Ins Spiel gegen den DM-Neuling vom TSV Karlsdorf geht man zwar als Favorit, jedoch muss man auf Angreiferin Melanie Zingrosch verzichten, für die Nachwuchsspielerin Kathrin von der Pütten in den Kader rückt.
Als routinierte Mannschaft, die seit 2007 auf keiner Deutschen Meisterschaft gefehlt hat, wäre alles andere als ein Medaillenrang eine Überraschung.

 

Teamcheck TSV Dennach (Frauen: Süderster)

Der TSV Dennach will als Süd-Erster an den Erfolg der Hallenmeisterschaft anknüpfen, aus der man als Deutscher Vizemeister hervorging. Nachdem man sich jahrelang mit Bronze zufrieden geben musste, durfte nun auch Silber in die Medaillensammlung aufgenommen werden.
Abwehrspielerin Annkatrin Aldinger ist fest entschlossen, dass es nicht bei dieser Silbermedaille bleibt: „Wir wollen wieder ins Finale. Bronze reicht uns nicht mehr. Zwar haben wir großen Respekt vor den Teams aus dem Norden, aber wir müssen uns vor niemandem verstecken.“
Zusätzliche Motivation hat das Team von Beate Bolz aus Trainingseinheiten mit Bundestrainerin Silke Eber gewonnen, die eine optimale Vorbereitung unterstützt hat. Zwar blicken die Schwäbinnen auf eine „verkorkste“ Saison zurück, in der man an keinem Spieltag auf den kompletten Kader zurückgreifen konnte, jedoch hat das dem Teamgeist und der Spielfreude keinen Abbruch getan.
Ebenso direkt für das Halbfinale qualifiziert, rechnet man mit dem Nordzweiten SV Moslesfehn als Gegner. Nur wenn alle Spielerinnen 100 Prozent auf dem Spielfeld bringen, halten die Damen vom TSV den Einzug ins Finale für realistisch.
Für die einzige schwäbische Frauenmannschaft werden eine Menge Fans zur Unterstützung anreisen und die Spielerinnen zusätzlich in Richtung Edelmetall pushen.

 

Teamcheck FSV Hirschfelde (Frauen; Südzweiter)

Der FSV Hirschfelde durfte schon das ein oder andere Mal die Qualifikation feiern, wobei es bisher immer dabei geblieben ist. Das soll sich diesmal ändern. In diesem Jahr hofft man, im fünften Anlauf das Feld als Quali-Sieger verlassen zu können, um erstmalig ins Halbfinale einer Deutschen Meisterschaft einzuziehen.
Einen kleinen Vorteil in Sachen Endrundenerfahrung hat man gegenüber dem Viertelfinalgegner aus Schneverdingen. Nachdem man im letzten Jahr nur knapp am DM-Neuling aus Schülp scheiterte, wollen die Ostsächsinnen endlich einen Etappe weiter kommen.
Zu den Favoriten zählt das Team zwar eher die Staffelmeister aus Ahlhorn und Dennach, sieht im Spiel gegen den TV Jahn aber eine lösbare Aufgabe. „Unsere Saison ist mit Höhen und Tiefen verlaufen und am Ende waren wir sehr glücklich, dass wir den zweiten Platz der Tabelle erreichen konnten“ blickt Nationalspielerin Linda Scholze auf die bisherige Leistung der Saison zurück. Freuen darf man sich über die Rückkehrer Peggy Rathmann und Nelli Schumann, wodurch die Mannschaft mit einem 9er-Kader die Reise ins Schwabenland antreten kann.

 

Teamcheck TSV Karlsdorf (Frauen: Süddritter)

Mit dem TSV Karlsdorf nimmt auch in diesem Jahr eine unbekannte Größe und ein Neuling an der Deutschen Meisterschaft teil. Völlig überraschend hat sich das Team von Trainer Edgar Habitzreither als Südzweiter qualifiziert, wobei die Staffelmeisterschaft und damit die direkte Qualifikation für das Halbfinale lange Zeit in greifbarer Nähe war, ehe der TSV Dennach und der FSV Hirschfelde in der Tabelle an den Badenerinnen vorbeizogen.
Dennoch formuliert das Team das Erreichen des Halbfinals als Ziel, das nur erreicht werden kann, wenn der SV Moslesfehn bezwungen wird. „Das wird sehr schwierig werden. Aber wir werden alles versuchen um weiterzukommen“ lautet die Vorgabe des Trainers. „Moslesfehn hat mit seiner Erfahrung sicherlich Vorteile gegenüber uns“, schätzt Habitzreither den Gegner im Qualifikationsspiel ein.
Mit Lisa Schleicher konnte das Team für die Meisterschaft eine wertvolle Spielerin gewinnen, von der am Ende auch der Erfolg zu großen Teilen abhängen wird. Die 22-jährige Vize-Weltmeisterin kehrt nach einem Auslandaufenthalt vereinslos zurück und hat sich für das Großevent verpflichten lassen. Dadurch konnte der Ausfall von Zuspielerin und Zweitangreiferin Kathrin Grüneberg kompensiert werden.
Gerade für die Konkurrenz stellt man damit einen nicht zu unterschätzenden Gegner dar, wenngleich man keine Endrundenerfahrungen vorzuweisen hat. Bereits die Qualifikation ist ein großer Erfolg und für die Spielerinnen, die zum Großteil bereits seit der Jugend zusammen spielen, der Lohn jahrelanger harter Arbeit und stetiger Weiterentwicklung.

Teamcheck TV Jahn Schneverdingen (Frauen: Norddritter)

Erstmals seit 2007 kann sich die niedersächsische Mannschaft vom TV Jahn Schneverdingen als Dritter für die Deutsche Meisterschaft im Feld qualifizieren.

Demnach ist das Erreichen der Endrunde an sich schon ein großer Erfolg für das Team, das mit drei Spielerinnen aus dem erweiterten A-Kader der Frauen-Nationalmannschaft antritt.
Insgesamt blickt man jedoch auf eine durchwachsene Saison zurück, bei der es der Mannschaft nicht gelang, eine konstante Leistung abzurufen.
Umso entscheidender wird die Tagesform am kommenden Samstag in Vaihingen sein, wenn man auf den FSV Hirschfelde trifft. „Obwohl wir zuletzt keine gute Leistung auf den Spieltagen zeigen konnten, blicken wir nach vorn und wollen als Sieger vom Feld gehen,“ zeigt sich Trainer Jens Bullhöfer optimistisch.
Im Halbfinale würde man anschließend auf den Ahlhorner SV treffen, dem man in dieser Saison beides Mal ohne Satzgewinn unterlag. Dennoch hat das Team um Vize-Europameisterin Cindy Nökel auch bei der Deutschen Meisterschaft in der Halle bewiesen, dass es für Überraschungen sorgen und die Favoriten ins Straucheln bringen kann.
Gespannt blickt das Team aus der Lüneburger Heide dem Saisonhöhepunkt entgegen und hofft, dass dies auch beim ersten Auftritt gelingt und diesmal auch das Halbfinale erreicht werden kann.

DM-Endrunde: TV Jahn ist krasser Außenseiter

Nach vierjähriger Abstinenz ist der TV Jahn Schneverdingen endlich wieder bei einer Deutschen Feld-Faustball-Meisterschaft vertreten und hat damit eigentlich schon sein Saisonziel erreicht. Um mehr zu erreichen, muss der Norddritte die Qualifikation gegen den Südzweiten FSV Hirschfelde gewinnen, was eine nicht leichte, aber lösbare  Aufgabe sein dürfte. Coach Jens Bulhöfer äußerte sich hinsichtlich der Aussichten seiner Mannschaft nur zaghaft optimistisch: „Wir treten die Fahrt nach Vaihingen/Enz recht positiv gestimmt an, denn wir können nur gewinnen. Nach den letzten – zum Teil schwachen Spielen in Schülp und Ahlhorn – werden wir uns bei der DM ganz anders präsentieren.“  Erklärter Favorit ist der Titelverteidiger Ahlhorn, der Gegner im Halbfinale sein würde, sollte der TV Jahn die Qualifikation überstehen. Neben Schneverdingen, Ahlhorn und Hirschfelde kommen die weiteren Teilnehmer aus Moslesfehn (2. Nord), Karlsdorf (3. Süd) und Dennach (1. Süd).  Drei niedersächsische Vereine nehmen es also mit der breitgefächerten Süd-Bundesliga auf.

Der TV Jahn hofft, die Qualifikation gegen irschfelde

Hirschfelde zu überstehen, um dann im Halbfinale Ahlhorn ein Bein zu stellen. Dazu Jens Bulhöfer: „Wenn alles glattläuft, ist sogar gegen Ahlhorn was drin. Ahlhorn liegt uns einfach. Wir halten jedoch erst einmal den Ball flach.“  Und das sollte man auch, da Hirschfelde eine unbekannte Größe ist, obwohl das Team aus dem Länderdreieck zu Polen und Tschechien schon zum fünften Mal an einer DM teilnimmt und zudem mit Linda Scholze eine Nationalspielerin in seinen Reihen hat.  Die Schneverdinger vertrauen auf den altbewährten Kader, verstärken sich aber mit den U-18-Nationalspielerinnen Kristin Eggert und Theresa Schröder.  Die Berücksichtigung der Nachwuchstalente im Kader ist die eigentliche Überraschung im TV Jahn-Team.

Ein Blick auf die beteiligten Mannschaften gibt der Teamcheck der Deutschen Faustballliga.

Bei den Männern ist der Titelverteidiger TSV Pfungstadt das Maß aller Dinge. Der jungen Mannschaft wird allgemein zugetraut, dass sie auch dieses Mal wieder ganz oben steht. Interessant dürfte dabei werden, ob die Nordvertreter Brettorf, Berlin und Ahlhorn ein Wörtchen mitreden können. Der Nordmeister Brettorf könnte mit neuer Mannschaft durchaus vorne mitreden.

 

Teamcheck Ahlhorner SV (Frauen: Norderster)

Mit dem Ahlhorner SV nimmt nicht nur der amtierende Deutsche Meister an der Finalrunde teil, sondern auch die einzig ungeschlagene Mannschaft der ersten Bundesliga.

Bereits im Vorjahr gelang dies dem Team um Erfolgstrainerin Edda Meiners und am Ende gelang auch der Titelgewinn in Delmenhorst. Deshalb steht für die Mannschaft auch fest, dass man sich mit keinem geringerem Erfolg zufrieden geben will.
Trotzdem erhofft man sich durch die direkte Qualifikation für das Halbfinale keine Nachteile gegenüber dem Team zu haben, das dann bereits ein erfolgreiches Spiel hinter sich gebracht hat. Als gejagte Mannschaft lastet ein großer Druck auf den Spielerinnen, die keinen ihrer potenziellen Gegner unterschätzen und wissen, dass die Tagesform entscheiden sein kann.
Halbfinalgegner wird entweder der FSV Hirschfelde oder der altbekannte TV Jahn Schneverdingen sein. „Erstmals starten wir mit einer Jugendspielerin aus unseren Reihen in der Startformation“, erläutert Kaptein Janna Meiners den Unterschied zum Vorjahr.
Die Mischung aus jung und alt hat bereits in der Saison für neuen Wind gesorgt, sodass man auch in Vaihingen am Ende als Sieger dastehen möchte: „Dafür müssen wir punktgenau spielen und als Team funktionieren. Eine Deutsche Meisterschaft stellt für uns jedes Mal eine neue Herausforderung dar;“ so Meiners.
Für Angreiferin Marie-Therese Warnick, die nur an den Wochenenden mit ihrer Mannschaft trainieren konnte, ist diese Meisterschaft ein Heimspiel. Obwohl der Ahlhorner SV eine weite Reise antreten muss, dürften sich damit einige zusätzliche Anhänger finden lassen, die dem Titelverteidiger als sechsten Mann den Rücken stärken.

 

Teamcheck SV Moslesfehn (Frauen: Nordzweiter)

Der SV Moslesfehn konnte sich auch in diesem Jahr als Zweiter der Bundesliga Nord für die Endrunde qualifizieren.

Nachdem man drei Spiele im Laufe der Saison verloren geben musste, davon beide Partien gegen den ewigen Ahlhorner Konkurrenten, setzt sich das Team von Frank Kannegießer zunächst das Erreichen des Halbfinals als Ziel, um am Sonntag den Sprung auf das Treppchen zu schaffen.

„Dieses Ziel zu erreichen ist natürlich eine schwere Aufgabe. Bei der DM haben alle Mannschaften große Ziele und auch die nötige Spielstärke“, lautet die Einschätzung des Trainers.
Großen Respekt hat man dabei vor allem vor dem Ahlhorner SV, dem man jedoch frühestens im Finale begegnen kann. Nicht weniger Respekt zeugt man dem TSV Dennach, der die Hürde zum Finale darstellen könnte.
Ins Spiel gegen den DM-Neuling vom TSV Karlsdorf geht man zwar als Favorit, jedoch muss man auf Angreiferin Melanie Zingrosch verzichten, für die Nachwuchsspielerin Kathrin von der Pütten in den Kader rückt.
Als routinierte Mannschaft, die seit 2007 auf keiner Deutschen Meisterschaft gefehlt hat, wäre alles andere als ein Medaillenrang eine Überraschung.

 

Teamcheck TSV Dennach (Frauen: Süderster)

Der TSV Dennach will als Süd-Erster an den Erfolg der Hallenmeisterschaft anknüpfen, aus der man als Deutscher Vizemeister hervorging. Nachdem man sich jahrelang mit Bronze zufrieden geben musste, durfte nun auch Silber in die Medaillensammlung aufgenommen werden.
Abwehrspielerin Annkatrin Aldinger ist fest entschlossen, dass es nicht bei dieser Silbermedaille bleibt: „Wir wollen wieder ins Finale. Bronze reicht uns nicht mehr. Zwar haben wir großen Respekt vor den Teams aus dem Norden, aber wir müssen uns vor niemandem verstecken.“
Zusätzliche Motivation hat das Team von Beate Bolz aus Trainingseinheiten mit Bundestrainerin Silke Eber gewonnen, die eine optimale Vorbereitung unterstützt hat. Zwar blicken die Schwäbinnen auf eine „verkorkste“ Saison zurück, in der man an keinem Spieltag auf den kompletten Kader zurückgreifen konnte, jedoch hat das dem Teamgeist und der Spielfreude keinen Abbruch getan.
Ebenso direkt für das Halbfinale qualifiziert, rechnet man mit dem Nordzweiten SV Moslesfehn als Gegner. Nur wenn alle Spielerinnen 100 Prozent auf dem Spielfeld bringen, halten die Damen vom TSV den Einzug ins Finale für realistisch.
Für die einzige schwäbische Frauenmannschaft werden eine Menge Fans zur Unterstützung anreisen und die Spielerinnen zusätzlich in Richtung Edelmetall pushen.

 

Teamcheck FSV Hirschfelde (Frauen; Südzweiter)

Der FSV Hirschfelde durfte schon das ein oder andere Mal die Qualifikation feiern, wobei es bisher immer dabei geblieben ist. Das soll sich diesmal ändern. In diesem Jahr hofft man, im fünften Anlauf das Feld als Quali-Sieger verlassen zu können, um erstmalig ins Halbfinale einer Deutschen Meisterschaft einzuziehen.
Einen kleinen Vorteil in Sachen Endrundenerfahrung hat man gegenüber dem Viertelfinalgegner aus Schneverdingen. Nachdem man im letzten Jahr nur knapp am DM-Neuling aus Schülp scheiterte, wollen die Ostsächsinnen endlich einen Etappe weiter kommen.
Zu den Favoriten zählt das Team zwar eher die Staffelmeister aus Ahlhorn und Dennach, sieht im Spiel gegen den TV Jahn aber eine lösbare Aufgabe. „Unsere Saison ist mit Höhen und Tiefen verlaufen und am Ende waren wir sehr glücklich, dass wir den zweiten Platz der Tabelle erreichen konnten“ blickt Nationalspielerin Linda Scholze auf die bisherige Leistung der Saison zurück. Freuen darf man sich über die Rückkehrer Peggy Rathmann und Nelli Schumann, wodurch die Mannschaft mit einem 9er-Kader die Reise ins Schwabenland antreten kann.

 

Teamcheck TSV Karlsdorf (Frauen: Süddritter)

Mit dem TSV Karlsdorf nimmt auch in diesem Jahr eine unbekannte Größe und ein Neuling an der Deutschen Meisterschaft teil. Völlig überraschend hat sich das Team von Trainer Edgar Habitzreither als Südzweiter qualifiziert, wobei die Staffelmeisterschaft und damit die direkte Qualifikation für das Halbfinale lange Zeit in greifbarer Nähe war, ehe der TSV Dennach und der FSV Hirschfelde in der Tabelle an den Badenerinnen vorbeizogen.
Dennoch formuliert das Team das Erreichen des Halbfinals als Ziel, das nur erreicht werden kann, wenn der SV Moslesfehn bezwungen wird. „Das wird sehr schwierig werden. Aber wir werden alles versuchen um weiterzukommen“ lautet die Vorgabe des Trainers. „Moslesfehn hat mit seiner Erfahrung sicherlich Vorteile gegenüber uns“, schätzt Habitzreither den Gegner im Qualifikationsspiel ein.
Mit Lisa Schleicher konnte das Team für die Meisterschaft eine wertvolle Spielerin gewinnen, von der am Ende auch der Erfolg zu großen Teilen abhängen wird. Die 22-jährige Vize-Weltmeisterin kehrt nach einem Auslandaufenthalt vereinslos zurück und hat sich für das Großevent verpflichten lassen. Dadurch konnte der Ausfall von Zuspielerin und Zweitangreiferin Kathrin Grüneberg kompensiert werden.
Gerade für die Konkurrenz stellt man damit einen nicht zu unterschätzenden Gegner dar, wenngleich man keine Endrundenerfahrungen vorzuweisen hat. Bereits die Qualifikation ist ein großer Erfolg und für die Spielerinnen, die zum Großteil bereits seit der Jugend zusammen spielen, der Lohn jahrelanger harter Arbeit und stetiger Weiterentwicklung.

Teamcheck TV Jahn Schneverdingen (Frauen: Norddritter)

Erstmals seit 2007 kann sich die niedersächsische Mannschaft vom TV Jahn Schneverdingen als Dritter für die Deutsche Meisterschaft im Feld qualifizieren.

Demnach ist das Erreichen der Endrunde an sich schon ein großer Erfolg für das Team, das mit drei Spielerinnen aus dem erweiterten A-Kader der Frauen-Nationalmannschaft antritt.
Insgesamt blickt man jedoch auf eine durchwachsene Saison zurück, bei der es der Mannschaft nicht gelang, eine konstante Leistung abzurufen.
Umso entscheidender wird die Tagesform am kommenden Samstag in Vaihingen sein, wenn man auf den FSV Hirschfelde trifft. „Obwohl wir zuletzt keine gute Leistung auf den Spieltagen zeigen konnten, blicken wir nach vorn und wollen als Sieger vom Feld gehen,“ zeigt sich Trainer Jens Bullhöfer optimistisch.
Im Halbfinale würde man anschließend auf den Ahlhorner SV treffen, dem man in dieser Saison beides Mal ohne Satzgewinn unterlag. Dennoch hat das Team um Vize-Europameisterin Cindy Nökel auch bei der Deutschen Meisterschaft in der Halle bewiesen, dass es für Überraschungen sorgen und die Favoriten ins Straucheln bringen kann.
Gespannt blickt das Team aus der Lüneburger Heide dem Saisonhöhepunkt entgegen und hofft, dass dies auch beim ersten Auftritt gelingt und diesmal auch das Halbfinale erreicht werden kann.

Bericht: jueme/Sandra Wortmann (DFBL)

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